Archiv der Kategorie: Alltägliches

. muscle museum

Heute bin ich mit guter Laune aufgestanden. Bevor jetzt besorgte Leser in der Irrenanstalt anrufen – denn heute ist schließlich ein Arbeitstag! – will ich das kurz erklären. Es ist Mittwoch, und das bedeutet: Erlebnispädagogik! Das klingt cool und ist es auch. Jeden Mittwoch kommt nämlich ein gewisser Oliver in die Klasse, wo ich größtenteils bin, und macht mit den Schülern (die zwischen 14 und 17 Jahre alt sind) coole Sachen. Klettern, Abenteuerspiele, Geocaching, Ausflüge und so weiter.

Heute ging es mal wieder nach Kommern ins Freilichtmuseum, was jetzt zunächst vielleicht nicht so besonders toll klingt, aber für mich bedeutet das: Den ganzen Tag nicht viel machen müssen, im Auto rumchillen, an der frischen Luft sein, gar nicht mal so uninteressante Sachen sehen.Aber vor allem: mich darüber freuen, wie junge Leute, die zum Teil sonst eher wenig draußen sind und den Tag zuhause vor der Playstation verbringen (*räusper* F.A., R.J., I.M., K.S. …) Spaß daran haben, neue Sachen zu lernen, mitzudenken und draußen unterwegs zu sein. Natürlich gibt es immer den einen oder anderen Querschläger, der auf nichts und niemand Bock hat und lieber nach hause fährt (*hust* C.D.), aber davon muss man sich die Stimmung ja nicht vermiesen lassen – selbst schuld.^^ Alles in allem eine wirklich gute Sache, find ich super.

Nicht ganz so super war dann, dass wir anschließend wieder mal Unkraut und Gestrüpp bändigen durften, am unsupersten ist allerdings, dass ich am Samstag arbeiten muss. Grund dafür ist eine Veranstaltung in der Schule, wo Leute aus allen Kontinenten (oder zumindest Leute, die so tun als kämen sie von ganz weit weg) kommen und unterschiedliches Zeug aufführen. Klingt ja alles ganz schön im Prinzip, aber… Samstag? Ungünstig. 😀

Von heute gibt es irgendwie nicht mehr viel zu erzählen… nur noch eine kleine Randbemerkung: Dass meine Mutter mir zur Sicherheit für die Zeit, wo sie und mein Vater im Urlaub sind, eine detaillierte Gebrauchsanweisung für die Waschmaschine geschrieben hat – vielleicht gar nicht so blöd. Dass sie einen Unterpunkt hinzugefügt hat, in dem sie schreibt, dass ich, wenn ich die Wäsche draußen trockne, den Wäscheständer mit Steinen beschweren soll – auf sowas wär ich auch selbst gekommen, aber okay. Dass sie allerdings noch angemerkt hat, dass ich die Steine unten auf die Beine des Wäscheständers legen soll und nicht oben auf die Wäsche drauf, stimmt mich dann doch etwas bedenklich bezüglich ihres Vertrauens in meine Denkfähigkeit. xD In diesem Sinne: Bis morgen. =)

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So, ihr, jetzt is mal, äh.

Auf gehts, ignorieren wir die relativ nichtkluge Überschrift und konzentrieren uns lieber auf die Unterschrift, die da lautet: Übersicht über die wichtigen Ereichnisse der letzten Zeit.

17. März: Moritze hält ein voll und ganz hypersondergeniales Französischreferat über Gerhard Gepard-Dieu, oder wie der Fettsack auch immer heißt. Herr Kiesel verliebt sich endgültig in ihn.

19. März: Josefstag. Keinen blassen Schimmer, was das ist, steht aber immerhin im Kalender drin und wird daher schon irgendwie wichtig sein.

22. März: Erster Switchday mit dem Motto „Schulkinder“. Pokémonlieder trällernd zieht die 13. Stufe des FMG durch selbiges und stiftet Unheil. Nicht Unheilig, weil Unheilig ist nämlich scheiße. Nur Unheil, das muss reichen.

23. März: Zweiter Switchday mit dem Motto „Märchenfiguren“. Moritze stört frecherweise mit Bene und Lukas den Französischunterricht der 11. Klasse, was Herrn Kiesel relativ egal ist, die Schüler finden es jedoch sehr schade, da sie so etwas weniger lernen als sonst. Einige brechen in Tränen aus und werden von Mitschülern nach draußen geleitet. Lukas sitzt im Froschkostüm herum und verzweifelt zusammen mit Bene an der französischen Sprache.

24. März: Dritter Switchday mit dem Motto „Asi“. Passenderweise wird Kaviar verzehrt und Mozart gehört. Beim Einkaufswagenrennen verendet ein Menschenkind; Yannic verschläft den im Grunde sehr aufregend gestalteten Englischunterricht und muss ob dieses Verlusts laut weinen.

25. März: Vierter Switchday mit dem Motto „Hippies“, diesen bekommt Moritze jedoch nicht mit, weil der dumme Trottel sich lieber um seine Zukunft kümmert, soll heißen, er guckt sich eine Schule an, in der er seinen Zivildienst tuhen könnte, und entschließt sich dann auch dazu. Im weiteren Verlauf des Tages begibt er sich mit Maike zu Herrn Syben, um selbigen mit Küssen und Zuneigungsbekundungen zu überhäufen. Ein Mordversuch kann nicht vereitelt werden, da er niemals stattfand.

26. März: Fünfter und letzter Switchday mit dem Motto „Bonzen“. Das Wetter ist nicht so gut, aber dafür regnet es immerhin, außerdem ist es nass. Sämtliche Schüler des FMG übergeben sich auf den Hausmeister, dieser freut sich.

28. März: Anfang der Sommerzeit, Moritze macht etwas falsch und fährt anschließend nach Hamburg zu seiner Oma, die er auch liebevoll „Oma“ nennt. Dort bleibt er für ein paar Tage, dann fährt er wieder zurück. Klar, denn er kann ja nicht für ein paar Tage dort bleiben und dann noch länger dort bleiben, das würde ja überhaupt keinen Sinn ergeben.

31. März: Moritze kommt aus Hamburg zurück und isst zum Abendessen unter anderem ein Wurstbrot. Wahnsinn, oder?

1. April: Moritze fällt für kurze Zeit auf Benes Aprilscherz herein, allerdings nicht so lange wie viele andere, deutlich dümmere Personen.

5. April: Moritze hat Geburtstag, seine Eltern sind wie jedes Jahr verzweifelt und bitten die Welt ein weiteres Mal um Vergebung für das Grauen, das sie in die Welt gesetzt haben. Eine Kamera und anderes Geschenkzeugs kriegt Moritze dennoch. Besänftigung, you know.

16. April: Der allerletzte „Unterrichts“tag, den Moritze jemals haben wird, es handelt sich allerdings mehr um einen „So-ihr-kriegt-jetzt-Noten-und-dann-verkrümelt-euch-und-kommt-nie-wieder“-Tag. Pillepalle, wenn Sie mich fragen. PILLEPALLE!

20. April: Svenja hat Geburtstag; Anika und Moritze würden, wenn sie Zeit hätten, einen Kuchen backen, Alta.

21. April: Anika und Moritze haben Zeit und backen daher einen Kuchen für Svenja. Mit einer 19 drauf, die aber im Schokoladenguss einsinkt. Der Weg von Anika zu Svenja ist irgendwie sehr lustig, jedoch ist der Grund dafür inzwischen in Vergessenheit geraten. Im Zweifelsfall ist jedoch Anika schuld. Als die beiden bei Svenja ankommen, kommen sie eigentlich gar nicht bei Svenja an, weil Svenja nicht da ist. Dafür aber der Rest der Familie, also wird Svenjas Kuchen komplett aufgegessen und ihr Zimmer vollkommen verwüstet – na gut, das war gelogen, aber immerhin bleiben sie so lange dort, dass Anika ihre Hausaufgaben nicht mehr vernünftig erledigen kann… was sie sowieso nicht getan hätte. Achso, fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass Moritze an diesem Tag auch noch eine Englisch-Abiklausur geschrieben hat, aber hier soll es ja eigentlich nur um wichtige Dinge gehen.

22. April: Moritze geht zu Hephata in die Personalabteilung und tut dort Dinge. Voll geil oder?

25. April: Svenja kommt Moritze besuchen, um mit ihm Mathe zu lernen; dies klappt nicht, zu beschuldigen sind in diesem Fall eine Pizza, viele Erdbeeren und ein Schraubenbaum.

27. April: Moritze schreibt eine Mathematik-Abiturklausur und findet das nicht sehr schön, die Klausur selbst ist aber relativ annehmbar und hat einen eher moderaten Schwierigkeitsgratin. Grad. Sorry, ich denke die ganze Zeit an Essen.

30. April: Um 15 Uhr fährt Moritz zu Maike… nein, falsch. Er fährt zu einer Uhrzeit zu Maike, die es ihm ermöglicht, um 15 Uhr dort zu sein; auf dem Weg dorthin hört er Charlie Winston, und ja, das ist erwähnenswert weil, ok nein ist es nicht. Jedenfalls lernen die sogar wirklich Sowi, dann fährt Moritze wieder zurück. Am Abend begibt er sich mit Bene nach Korschenbroich, um dort in den Mai zu tanzen, äh, herumzustehen und Pommes zu essen. Sehr okay, aber die Band stinkt.

1. Mai: Ein Samstag.

4. Mai: Die letzte Abiklausur, und zwar Sowi. Moritz sieht Herrn Syben endlich wieder und macht daher irre und wirre Luftsprünge.

8. Mai: Moritze geht auf eine Hochzeit. Nicht auf seine eigene, aber immerhin.

10. Mai: Am FMG ist Europatag, was Moritz als Anlass nimmt, dort zu erscheinen und mit Bene, Lukas und Pascal hinterlistig herumzustromern. Leider können weder Laura und Anika noch Anna mit genaueren und verlässlichen Informationen darüber herausrücken, wann es etwas zu essen gibt, also resignieren unsere wackeren Helden, holen sich irgendwo einen nicht sehr überzeugenden Nudelsalat und landen kurz darauf in einem ebenfalls eher unspektakulären Fotovortrag von Herrn Deppe über seine Osteuropa-Radtour. Im weiteren Verlauf des Tages passiert sehr viel, zum beispiel nichts und gar nichts. Knorke.

12. Mai: Vormittags begibt Moritze sich zu Bene und tätigt mit ihm mehrere fast wichtige Erledigungen. Am Abend kreuzt Moritze (diesmal ohne Bene) im El Paso auf, um dort mit dem Lila Launebär und dem Biokurs ein Essen einzunehmen. Felix hat vor, ein großes Bierwerbungsplakat oder so zu klauen, lässt das dann aber doch bleiben. Kluger Kerl.

14. Mai: Bene und Moritze veranstalten einen sehr lustigguten Grillabend mit Essen, Trinken, Musik (auch wenn die Lautsprecher ab und zu der Meinung sind, sie müssten ein sehr penetrantes Brummen von sich geben), Enten, Haien, Wackelpudding, Geld, komischen Mülltütenverkleidungen, einer dem Gesäßskelett eher schädlichen Hollywoodschaukel, einer vorzeltähnlichen Planenkonstruktion zur Abwehr von nicht vorhandenem Regenwasser und sogar mit Licht – das haben sie (wie viele andere wichtige Ideen auch) Laura zu verdanken, aber ohne Licht wäre es auch lustig gewesen, man hätte halt nur den Herumsitzenden andauernd mit Besteck, Flaschen oder Morgensternen ins Gesicht geschlagen, was ihnen vielleicht nicht gefallen hätte.

15. Mai: Bene und Moritze räumen die kläglichen Überreste des vergangenen Abends auf, gegen Abend begeben sie sich in den Park, um dort Lisas 19. Geburtstag zu feiern, dabei essen sie *hust* Fabians *räusper* sehr leckeren Kuchen. Und so.

22. Mai: Moritzes Verwandtschaft kommt zu Besuch, das Haus muss in den folgenden Tagen komplett neu aufgebaut werden.

27. Mai: Ein komischer Tag, an dem irgendwas nicht stimmt. Sagen viele, also muss es wohl stimmen, lolololol.

1. Juni: Moritze absolviert seine mündliche Deutsch-Abi-Prüfung und ist somit voraussichtlich fertig. Mit dem Abi, den Nerven, und mit der Welt wie Gott am siebten Tag.

3. Juni: Bene, Laura, Katie, Markus, Daniel und Natascha schauen bei Moritz vorbei, was in einem sehr lustigen Spieleabend resultiert: Markus krümmt sich lachhustkotzend auf dem Fußboden und verschüttet Getränke, Laura beschwört einen Skifahrer herauf und Bene lernt ein Fluginsekt kennen, das er auf den Namen „Philip“ tauft.

5. Juni: Tag der Umwelt; Moritze geht in den Wald und schmeißt Plastikverpackungen in die Bäume hinein. Desweiteren spielt er mit Bene und Darius Fußball und langweilt sich anschließend mit Bene bis spät in die Nacht vorm Kompjutär.

9. Juni: Moritze bekommt seine Abinoten und muss nicht weinen, daraus lässt sich schließen, dass diese ganz annehmbar sind. Durchschnitt: 2,6.

14. Juni: Moritze erhält einen Notruf von Darius, der der Meinung war, er könnte mit dem Fahrrad vier Spanplatten transportieren. Konnte er wohl doch nicht, daher muss Moritz beherzt eingreifen und rettet ihn mit dem Auto aus seiner brenzligen Situation. Später soll er jedoch erfahren, dass Darius die Platten eigentlich gar nicht brauchte und sie zurückbrachte, der alte Sausack.

So, das war alles Wichtige. Super, nicht wahr? Nein, ist es nicht. Egalikus.

Fertich.

Mit den Nerven, und sonst auch mit allem. Soll heißen: Ich habe die Abiklausuren halbwegs unbeschadet überstanden… naja, sagen wir, ich lebe noch. Englisch war super, Mathe erstaunlich einfach und Sowi, naja, ist auch ganz gut gelaufen eigentlich, nur beim Ergebnis bin ich mir noch nicht ganz sicher 😀 Ist aber auch egal, hauptsache vorbei, und jetzt beginnen drei sehr angenehme Monate, in denen ich entweder nichts mache, oder aber Dinge, die sehr viel Spaß machen. Beispielsweise wäre da am Samstag die Hochzeit (allerdings nicht meine. logischerweise.) Dann kommt ein sehr angenehmes Wochenende voller Geburtstagsfeierei – unter anderem die von Bene und mir, falls nichts dazwischen kommt. Wird sicher super, auch wenn wir leider nicht auf einer Autobahn grillen =( und auch nicht in einem Open-Air-Keller. Egal, danach am folgenden Wochenende kommt dann die gesamte Verwandtschaft vorbei (nein, nicht alle, aber manche. Das ist irgendwie widersprüchlich, aber dem macht ja nuchts.). Dann ist am 1.6. meine mündliche Abiprüfung (Deutsch), aber da macht der Moritz sich keine Sorgen, weil der Moritz ist ja schlau. Ich hab das Gefühl, ich sollte langsam mal einen Absatz einbauen, sonst wird das hier zu

Unübersichtlich. So, anderes Thema… äh… ne. Wollte ich nur mal angemerkt haben. 🙂

Das erste Alles ist vorbei. Das zweite Alles kommt noch.

Wat dat heißen soll? Janz eimfach. Die Klausurphase – die letzte meines Lebens! – ist vorbei. Englisch, Mathe & Sowi geschrieben. Englisch lief gut, Mathe so mittel, kann ich schwer einschätzen. Sehr gut wirds nicht, aber sehr schlecht auch nicht^^ … Sowi lief eigentlich auch ganz gut, aber mal gucken, ob der Syben das genauso sieht. 😀

Das Zuendesein der Klausurphase bedeutet jetzt natürlich, dass das nächste Großereignis ein sehr großes solches sein wird: Das Abitur. Hach, wat freu ick mir! (Oder auch nicht.) Davor kommen noch drei Wochen Schule, unterbrochen durch die Osterferien, das wird alles ganz angenehm. Zumal… ja, dingens und so.

So, jetzt aber zurück zu den wichtigen Themen des Lebens: Zum Grand Prix (oder, wie es inzwischen heißt, Jurowischen Sonkontäst oder so) schicken die Deutschländer also diesmal eine gewisse Lena Meyer-Landrut. Resultat der einzigen halbwegs sehenswerten Castingshow im deutschen Fernsehen^^ Bin mit dem Ergebnis zufrieden, und so kam es auch nicht zu „Vomitus Maximus“, nicht wahr, Laura? 😀

Ich würd ja gerne noch mehr schreiben, aber ich hab keine Zeit, weil grad Fluch der Karibik 3 angefangen hat und ich das sehen muss^^ also auf morgen, bis Wiedersehen.

Schluter Tag.

Nein, nicht Schlüter. Der Begriff „schlut“ ist eine Mischung aus den Wörtern „schlecht“ und „gut“, wie Katie und ich gestern festgestellt haben. Aber warum ist dieser Tag schlut? Richtig, weil ich morgen eine ganz tolle, fünfstündige Mathe-LK-Klausur schreibe. Und was macht man da am Tag vorher? Richtig, eigentlich sollte man sich auf die Klausur vorbereiten. Und mache ich das? Naja, darüber lässt sich streiten. Fakt ist, dass ich den größten Teil meiner Zeit damit verbringe, mich davor zu drücken, und zwar mit Hilfe verschiedenster Beschäftigungen, zu denen übrigens auch das Schreiben dieses Eintrags hier gehört.
Äh, ja.